Welche Summe steht zur Verfügung?

  • 470 Millionen Euro Bundesmittel für Niedersachsen in 5 Jahren
  • Kofinanzierung Landesmittel (10% der Bundesmittel) müssen nachgewiesen werden
  • landesweite Investitionen (5% der Bundesmittel)
  • länderübergreifende Investitionen (5% der Bundesmittel)
  • Aus der Förderrichtlinie für das Land Niedersachsen wird für jeden Schulträger die Höhe der Fördersumme ersichtlich sein.

Was kann gefördert werden?

Vor allem technische IT-Infrastruktur einer Schule:

  • Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen,
  • pädagogischer Standard-Schulserver,
  • schulisches WLAN,
  • Anzeige- und Interaktionsgeräte (z.B. interaktive Tafeln, Displays mit zugehörigen Steuerungsgeräte),
  • digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für technisch-naturwissenschaftliche oder berufsbezogene Bildung,
  • schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets, keine Smartphones) max. bis 25.000 Euro.

Welche Behörde erstellt die Förderrichtlinie?

Die Beratungs- und Unterstützungsstelle für die Umsetzung des DigitalPakt Schule ist bei dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen eingerichtet und erstellt die Förderrichtlinie. Die Schulträger nennen der Beratungs- und Unterstützungsstelle ihre jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Woher bekommen Schulen weitere Unterstützung?

Das Beratungsangebot ist in Niedersachsen ist in Form eines Netzwerks von Personen, Institutionen und externen Partnern organisiert. Zu den Akteuren des Beratungssystems gehören das NLQ mit dem Zentrum für Informationstechnologien und Medienbildung, die NLM – auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit dem MK – und der Verein n-21. Als externe Partner sind z. B. Hochschulen und Träger der Erwachsenenbildung eingebunden. Das NLQ übernimmt im Rahmen dieses Systems auf Grundlage bildungspolitischer Vorgaben durch das MK wesentliche steuernde und koordinierende Aufgaben:

  • Unterstützung und Steuerung der Arbeit der Beraterinnen und Berater und Medienzentren,
  • Vernetzung der Arbeit der Beraterinnen und Berater bzw. Medienzentren,
  • Einbindung der Beraterinnen und Berater in Arbeitskreise auf Landesebene zur Qualitätsentwicklung von Schule,
  • Initiierung, Durchführung, Koordinierung landesweiter Modellvorhaben (in Kooperation),
  • Gewährleistung der Qualifizierung.

Auf lokaler und regionaler Ebene besteht das Netzwerk der Medienzentren aus den medienpädagogischen Beraterinnen und Beratern für das Lernen mit digitalen Medien in den Regionen, die Multimediamobile der NLM sowie ein Netz von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. In dieses Netzwerk werden „Referenzschulen für Medienbildung“ eingebunden, die einen Fokus auf Medienkompetenz im Schulprofil aufweisen. So beispielsweise die Schulen des Projekts „mobiles lernen-21“. Die dort gewonnenen Erfahrungen und entstandenen Konzepte sollen von den Referenzschulen an andere Schulen der Region weitergegeben werden.

Materialien zum Download

Förderrichtlinie Digitalpakt Niedersachsen als PDF herunterladen.

Fördersummen öffentlicher Schulen als PDF herunterladen.

Fördersummen privater Schule als PDF herunterladen.

Meilensteine: Medienkompetenz in Niedersachsen als PDF herunterladen.

Weiterführende Links

Beraterdatenbank der Medienberatung Niedersachsen

Medienberatung in Niedersachsen: Aufgaben – Qualitätsmerkmale – Netzwerkstruktur – Landesforum Medienberatung

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