Wortwolke mit Edkimo erstellen

Wir bei Edkimo sind große Fans von kreativen Ergebnisdarstellungen, die den Einstieg in ein Feedback-Gespräch ermöglichen. Die Grundidee ist, einfache Ein-Wort-Abfragen an eine Gruppe zu stellen und die Ergebnisse direkt als Wortwolke zu visualisieren und gemeinsam zu besprechen. Besonders gut gefallen uns dabei einfache Tools wie Wordle und Answergarden. Auch wenn Sie nach einer Alternative für Mentimeter suchen, sind Sie bei uns richtig. Edkimo hat sein nun eine solche Wortwolken-Funktionalität direkt in der App umgesetzt und wir erklären hier, wie diese funktioniert. Über die unten stehenden Links können Sie es gleich live ausprobieren: „Was ist/war Ihr Lieblingsfach?“

Wortwolken-Abfrage erstellen, durchführen und auswerten

Edkimo-wortwolke-editor

Wählen Sie dazu im Vorlageneditor im Dropdown-Menü einfach das Antwortformat „Wortwolke (Freitext)“ aus, erstellen Sie Ihre Vorlage und starten Sie die Befragung. Die Teilnehmenden antworten wie immer bei Edkimo mit einem „Feedback-Code“. Das offene Antwortfeld ist dabei auf maximal 20 Zeichen begrenzt. Die Ergebnisse dieser „Ein-Wort-Abfrage“ werden als Wortwolke visualisiert. Um eine sinnvolle Auswertung zu ermöglichen, werden Groß- und Kleinschreibung vor der Auszählung vereinheitlicht. So werden beispielsweise „Englisch“, „ENGLISCH“, „englisch“ aber auch „ENglisch“ als viermal „englisch“ ausgezählt und als Grundlage für die Wortwolke benutzt.
In der Ergebnisansicht gilt: Je größer ein Wort ist, desto häufiger wurde es genannt. Das am häufigsten genannte, größte Wort erscheint in der Mitte, die am weniger genannten Wörter stehen klein am Rand. Mit dem Details-Button können Sie die Anzahl der Nennungen ein- und ausblenden.
edkimo-wortwolke-mit-details

Emoji-Wolken funktionieren auch

Um das starre Fragebogen-Format aufzulockern, kann man eine Abfrage auch mit Emojis beantworten lassen. Die Auswertung erfolgt analog als Emoji-Wolke: je größer ein Smiley bzw. Emoji erscheint, desto häufiger wurde es genannt. So ist ein schnelles Stimmungsbild innerhalb der Lerngruppe möglich.


 

Wortwolken ausprobieren

Normale Wortwolke: „Mein Lieblingsfach ist…“

Zum Demo-FragebogenErgebnisansicht –> Code: „wolke“
 

Emoji-Wortwolke: „Wie geht es dir heute?“

Zum Demo-FragebogenErgebnisansicht –> Code: „smile“
 

Wortwolken selbst erstellen?

Melden Sie sich kostenlos an und erstellen Sie Ihre eigene Edkimo-Umfrage. app.edkimo.com/signup

Evaluation mit QR-Code in der Edkimo-App

Evaluation mit QR-CodeDie Evaluation mit QR-Code ist von Edkimo für die Live-Evaluation entwickelt worden. QR-Code steht abgekürzt für „Quick Response Code“ und ist eine Art zweidimensionaler Strichcode. Solche Codes wurden vor rund 25 Jahren in der Autoproduktion von Toyota entwickelt und eingesetzt, können mittlerweile aber auch für viele andere Anwendungen genutzt werden.
Bei Edkimo werden QR-Codes vor allem für das Veranstaltungsfeedback auf Plakate oder im Programmheft abgedruckt, um eine Rückmeldung zu einzelnen Veranstaltungsteilen zu ermöglichen. Oder sie dienen als schnelle Zugangsmöglichkeit zum Unterrichtsfeedback per Smartphone, indem einfach der passende QR-Code per Beamer in der Klasse projiziert wird.
Kürzlich sind wir auf ein interessantes Einsatzszenario für QR-Codes bei der Nutzung der Edkimo-App aufmerksam geworden. Dabei geht es um eine Art dauerhaftes Live-Feedback zur Wartung und Instandhaltung von Tablet-Wagen in der Schule. Das von Sonja Hennig entwickelte Szenario zeigt eindrucksvoll die sinnvolle Verknüpfung von Online- und Offline-Methoden. Der verwendete Online-Feedbackbogen ist einfach mit QR-Code an die Checkliste angefügt, die jeden Tablet-Trolley begleitet. Eine sehr schöne Idee, zum Nachahmen empfohlen!


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Evaluation mit QR-Code für Tablet-Ausleih-Systeme. Bild: @frausonnig / Twitter

Eigenen QR-Code und Fragebogen erstellen

Mit der Edkimo-App können Sie sehr einfach eigene Fragenbogenvorlagen entwerfen und für Feedback-Prozesse nutzen. Ein passender QR-Code wird automatisch generiert. Die Online-Befragung erfolgt schnell und einfach. Sie erhalten unmittelbar die Ergebnisse und können diese gemeinsam diskutieren.
Jetzt kostenlos registrieren

Kooperation zwischen QUA-LiS NRW und Edkimo

QUA-LiS NRW und Edkimo kooperieren seit Dezember 2016 im Rahmen der „Bereitstellung der Feedback-App für Lehrkräfte in NRW“. Durch eine Kooperationsvereinbarung wurde festgelegt, allen Lehrkräften in NRW eine kostenfreie Nutzung der Feedback-App Edkimo mit einem Einzelaccount zu ermöglichen. In anderen Bundesländern ist die kostenfreie Nutzung von Edkimo auf eine Person pro Schule beschränkt.

Edkimo ist für alle Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen kostenfrei als Einzelaccount nutzbar. Wenn Sie es ausprobieren möchten, registrieren Sie sich einfach hier und wählen Sie aus der Liste Ihre Stadt und ihre Schule bzw. Bildungseinrichtung aus.
Die erweiterte Edkimo-Vollversion für Schulen (inkl. Schullogo, Fragebogenaustausch, Rohdatenexport) bleibt auch in NRW kostenpflichtig, ist aber mit einem 50% günstigeren Vorzugspreis verbunden – abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Schüler/innen.
Beispielrechnung für eine Vollversion für eine Schule in NRW:

  • Schule mit 500 Schüler/innen = 250€/Jahr zzgl. 19% USt.
  • Bei großen Schulen oder Berufskollegs maximal 400€/Jahr zzgl. 19% USt.

Gern erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihre Schule. Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail an contact@edkimo.com.
Das Ziel der Zusammenarbeit von QUA-LiS und Edkimo besteht darin, Lehrkräften den niedrigschwelligen Einstieg in Feedbackprozesse im Rahmen der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu ermöglichen.
Für gemeinwohlorientierte Einrichtungen der Weiterbildung in NRW besteht ebenfalls ein Rahmenvertrag zwischen QUA-LiS und Edkimo. Mehr Infos dazu finden Sie in unserem Falzflyer.
Viel Spaß beim Feedback!

Veröffentlicht in Blog

Gute Fragebogen für den Schulalltag!

Die Psychometrie versucht, Dinge wissenschaftlich messbar zu machen.

Edkimo hilft, den Lernprozess in der Schulpraxis diskutierbar zu machen.

1. Warum bietet Edkimo erprobte Fragebogen?

Wir sind der Überzeugung, dass Lehrpersonen und Lernende die eigentlichen Expertinnen und Experten für den Unterricht sind. Sie wissen als Gruppe oft selbst am besten, was im Lernprozess gut funktioniert und an welchen Stellen es noch hakt. Die Herausforderung im System Schule besteht darin, dieses Wissen auch nutzbar zu machen. Dafür müssen die Beteiligten in einen ehrlichen Dialog über das Lernen treten – ohne Angst vor Fehlern oder schlechten Noten. Dies zu ermöglichen ist das Ziel der Feedback-App Edkimo.
Lehrpersonen haben im Unterrichtsalltag zwischen Curricula, Kompetenzentwicklung, Beziehungsaufbau und Prüfungen oftmals zu wenig Zeit, um Feedback-Prozesse anzustoßen, geschweige denn eine komplette Feedback-Schleife zu durchlaufen: Fragebogen entwerfen, Daten erheben, Daten eingeben, Daten auswerten, Ergebnisse grafisch aufbereiten und diskutieren, um schließlich gemeinsam Maßnahmen festzulegen – das erfordert einfach viel Zeit und Arbeit.
Mit Edkimo vereinfachen und beschleunigen wir diesen Prozess und ermöglichen Feedback in Schule und Unterricht dadurch oft erst. Das Angebot von vorgefertigten und erprobten Fragebogen-Vorlagen ist dazu ein erster Schritt, um die Eingangshürde für Lehrpersonen so niedrig wie möglich zu halten.

2. Wie erstellt Edkimo erprobte Fragebogen?

Bei Edkimo stellen wir unseren Nutzerinnen und Nutzern verschiedene schulformspezifische, gut formulierte und erprobte Fragebogen als Vorlagen zur Auswahl bereit. Unser Fokus ist dabei in erster Linie nicht der psychometrische „Test“ – „ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Erfassung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer psychologischer Merkmale mit dem Ziel einer möglichst genauen quantitativen Aussage über den Grad der individuellen Merkmalsausprägung.“ (Moosbrugger/Kelava 2012). Vielmehr geht es uns um gute, schulpraktische „Fragebogen“ (z.B. nach Porst 2013), die einen Dialog zwischen Lernenden und Lehrpersonen auf der Grundlage von anonymisierten Rückmeldungen zu wenigen, gut gestellten Fragen ermöglichen.
Erprobte Fragebogen sind vom Edkimo-Team gemeinsam mit Lehrpersonen, Pädagog/innen und Sozialwissenschaftler/innen erstellte Kurzfragebogen mit 10 bis 15 Fragen, die von unseren Pilotschulen im Unterrichtseinsatz erprobt wurden. Anschließend haben wir diese Fragebogen verbessert, an die verschiedenen Schulformen angepasst und übersetzen lassen. Heute können die Nutzer von Edkimo im In- und Ausland aus verschiedenen Vorlagen auswählen und damit Befragungen in ihrer Klasse oder Lerngruppe durchführen.

3. Was sind erprobte Fragebogen?

Unsere Fragebogen-Vorlagen stellen wir als Anregung unter der Creative Commons Lizenz frei zur Verfügung (z.B. hier). Wir verkaufen keine Fragebogen und nutzen die in den Befragungen erhobenen Daten nicht für weitergehende Forschungszwecke. Wir beraten und unterstützen Schulen und Lehrpersonen bei der Formulierung und Erstellung eigener schulspezifischer Fragebogen.
Dieses Angebot wird ergänzt durch eigene, von den Lehrpersonen erstellte Fragebogen. Denn wie wir sehr schnell gelernt haben, wollen Lehrpersonen nicht nur fertige Vorlagen verwenden, sondern auch ihre eigenen Fragen formulieren, die genau zu ihrem Unterricht, zur eigenen Schule und zur eigenen Klasse passen. Deshalb bieten wir unseren Nutzer/innen die Möglichkeit, im „Vorlageneditor“ sehr schnell eigene Fragebogen zu erstellen und sofort als Umfrage zu starten. Mittlerweile wurden bereits über 5.000 Fragebogen von Lehrpersonen selbst entwickelt. Diese sind besser und passgenauer, als es ein externes Expertenteam jemals realisieren könnte. Insofern dienen unsere „erprobten“ Kurzfragebogen vor allem als Beispiel und niedrigschwelliger Einstieg für einen Feedback- und Dialog-Prozess mit dem Fokus auf den Lernprozess. Sie zeigen auf, wie es mit wenigen Fragen gelingen kann, einen tiefergehenden Dialog über den Lernprozess in Gang zu setzen.
Andere Tools bieten andere Möglichkeiten – angefangen von Sefu, Emu, Grafstat, Feedbackschule, Smart Response, Moodle, IQES, Office365, Google Classroom, Plickers, Mentimeter, Surveymonkey, Limesurvey, Kahoot, Visible Classroom usw. mit unterschiedlich gelagerten Vor- und Nachteilen für Feedbackprozesse im Schulalltag.
Edkimo unterscheidet sich durch die Grundhaltung, Lehrende und Lernende als Expertinnen und Experten für den eigenen Lernprozess hundertprozentig ernst zu nehmen. Unser Feedback-Tool ist nicht oberflächlich-spaßig aber auch nicht bitter-ernst, es bleibt nicht beim Smiley-Chat, wird aber auch nicht zur wissenschaftlichen Testung. Am besten einfach einmal ausprobieren: app.edkimo.com/signup
Viel Spaß beim Feedback!
 

Über den Autor
Sebastian Waack ist Mitgründer von Edkimo. Er arbeitet in Teilzeit als Lehrkraft für Physik an der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in Berlin. Zuvor entwickelte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kiel und am IQB Berlin Testitems für die Bildungsstandards Mathematik und den Einbürgerungstest. Seit 2012 betreibt er die Internetseite zur Hattie-Studie visible-learning.org

Fragebogen in der Praxis: Weniger Fragen, mehr Zeit für die Diskussion

Ein Praxisbericht von Sebastian Waack: Der Mitgründer von Edkimo arbeitet als Lehrer für Physik an der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli und war zuvor an einem Gymnasium in Berlin/Neukölln tätig.

Im Rahmen der Bildungsforschung habe ich mich mit tausenden Testfragen bei der Präpilotierung, Pilotierung und Normierung bei großen Vergleichsstudien beschäftigt (z.B. im Rahmen von Bildungsstandards, Einbürgerungstest, COACTIV-R). Jahre später widerfuhr mir ein persönliches Aha-Erlebnis beim Einsatz eines Fragebogens im realen Unterrichtsalltag einer siebten Klasse. Während die Psychometrie versucht, Dinge meßbar zu machen, um sie zu analysieren, schien mir fortan wichtiger, Dinge diskutierbar zu machen, um sie tatsächlich verändern zu können.

1. Fragebogen

Nachdem es in einer schwierigen 7. Klasse wieder einmal unruhig wurde und die Schülerexperimente im Physikraum eigentlich kurz vor dem Abbruch standen, kam mir die Idee, die Schüler selbst zu fragen, wie es Ihnen in dieser lauten, unruhigen Situation ergeht. Dazu schrieb ich einfach folgende drei „Fragen“ an die Tafel und bat um eine anonyme und ehrliche Rückmeldung. Plötzlich war es still und alle schrieben eifrig auf ihr Papier:

  • Der Unterricht macht mir Spaß, wenn…
  • Ich lerne in Ihrem Unterricht etwas, wenn…
  • Ich langweile mich in Ihrem Unterricht, wenn…

Natürlich durfte im Eifer dieser Stunde auch das testtheoretisch eher schlechte „Klassiker-Item“ zum „Spaß im Unterricht“ nicht fehlen (vgl. Wisniewski/Zierer 2018, S. 89). Die Frage hatte aus schulpraktischer Sicht im Verlauf der Unterrichtsstunde, in der Dramaturgie des Fragebogens und der avisierten Ergebnisdiskussion jedoch durchaus ihre Berechtigung. Die Ergebnisse wurden von mir anschließend mit einigem Zeitaufwand vom Papierbogen in Excel übertragen und mit Wordle für die Schülerinnen und Schüler gut lesbar aufbereitet („je größer ein Wort ist, desto häufiger habt ihr es genannt“). Am nächsten Tag startete ich die Stunde mit dem Feedback-Gespräch.

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Schülerfeedback 1

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Schülerfeedback 2

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Schülerfeedback 3

2. Feedback-Gespräch

Für die Lerngruppe und mich waren die Ergebnisse verblüffend, denn eigentlich nahmen wir den Unterricht ähnlich wahr, saßen sozusagen längst in einem Boot, ohne es zu wissen. Denn ohne dass ich danach gefragt hatte, wurde die Lautstärke als Einflussfaktor in fast jeder Schülerantwort thematisiert: langweiliger Unterricht war „laut“, Unterricht der Spaß machte und bei dem viel gelernt wurde, war „leise“.
Nach der gemeinsamen Diskussion und Interpretation der Ergebnisse dienten uns die Wortwolken in Form eines Plakats an der Wand sozusagen als partizipative Klassenregeln, die auch Wochen später noch durch einfachen Fingerzeig aktiviert werden konnten.
Nachdem ich tausende Testitems erstellt bzw. überarbeitet hatte, erfuhr ich mit nur 3 Fragen das erste Mal die eigentliche Wirkung von Feedback im Lernprozess: meine Schüler/innen veränderten durch das Feedback und das anschließende Gespräch in wenigen Minute  den Unterricht stärker, als in einer ganzen Stunde „Klickarbeit“ vor einem validierten Fragebogen mit 85 Fragen im staatlich bereitgestellten Evaluationsportal möglich wäre, das ich im Vorjahr einmal ausprobiert hatte.
Weniger ist also manchmal mehr! Ein spontaner Kurzfragebogen, der zur gegenwärtigen Unterrichtssituation passt, kann in den Fluss der Unterrichtsstunden eingebunden werden und mitunter mehr bewirken, als ein standardisierter, statistisch validierter Fragebogen, der möglicherweise am Wesentlichen vorbei geht.
Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und mit Edkimo gestalten viele Lehrkräfte ihre eigenen Fragebögen. Mehr als 5000 von Lehrkräften selbst erstellte Vorlagen sind dabei bislang entstanden. Probieren Sie es auch einfach einmal aus: app.edkimo.com/signup
Viel Spaß beim Fragenstellen, viel Spaß beim Feedback!
 

Über den Autor
Sebastian Waack ist Mitgründer von Edkimo. Er arbeitet in Teilzeit als Lehrkraft für Physik an der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in Berlin. Zuvor entwickelte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kiel und am IQB Berlin Testitems für die Bildungsstandards Mathematik und den Einbürgerungstest. Seit 2012 betreibt er die Internetseite zur Hattie-Studie visible-learning.org

Handyverbot an Schulen – eine Frage der Haltung

Rund um das Handyverbot an französischen Schulen setzte sich auch in Deutschland eine weitreichende Diskussion in den alten und neuen Medien in Gang. Viele Kommentare forderten eine ähnliche Lösung auch für Deutschland. Hierzulande hat bislang nur der Freistaat Bayern mit einem landesweiten Verbot für Smartphones und Handys Erfahrungen gesammelt. Wir haben ein wenig recherchiert und die wichtigsten Informationen an dieser Stelle zusammengestellt. Unser klares Fazit: Habe Mut, dich deines eigenen Handys zu bedienen!

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Foto: library_mistress CC BY https://flic.kr/p/5ygt81

Klarstellung: Absolutes Handyverbot wurde in Frankreich abgeschafft

Bei genauerem Hinsehen und Vergleich der Gesetzestexte in Frankreich (2010 und 2018) zeigt sich, dass das absolute Handyverbot an französischen Schulen von 2010 gar nicht neu eingeführt sondern tatsächlich gelockert wurde. Der seit 2010 bestehende Artikel L511-5 im Schulgesetz, der die Nutzung von Mobiltelefonen in der Schule kurz und knapp verboten hatte, wurde mit der Neuregelung dahingehend verändert, dass pädagogisch sinnvolle Nutzung nun ausdrücklich erlaubt ist. Dass Präsident Emmanuel Macron diese Neuregelung nun als ihr genaues Gegenteil verkauft und damit als ein eingelöstes Wahlversprechen, zeugt auch von der französischen Sommerpause, in der keiner mehr so genau hinzuschauen scheint. Und von der Erkenntnis der verantwortlichen Politiker, dass Medienbildung in der Schule ermöglicht werden muss, um Kinder und Jugendliche nachhaltig in Medienkompetenz zu schulen.

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Absolutes Handyverbot 2010

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Handyverbot 2018 mit Ausnahmen

Handyverbot oder Handygebot? Letztlich geht es bei der Frage nach Verbot oder Gebot um eine Haltungsfrage. Der angemessene Umgang mit modernen Medien muss als eine Kulturtechnik erlernt und eingeübt werden und selbstverständlich bei den fortschreitenden Veränderungen auch begleitet und laufend neu verhandelt werden.

Neue Medien – Mission: Impossible

Wer sich den Veränderungsprozess beim Umgang mit neuen Medien vor Augen führen möchte, dem sei der Direktvergleich der ersten Ausgabe der Filmreihe Mission: Impossible von 1996 zur aktuellen Ausgabe von 2018 ans Herz gelegt. Man könnte meinen, der Hauptdarsteller Tom Cruise habe sich in über 20 Jahren weniger verändert als die verwendeten Geräte. Was in der ersten Ausgabe von 1996 noch Hightech für Geheimagenten war (GPS, Internetzugang, Suchmaschine, Laptop, Mobiltelefon, Smartwatch, Kamerabrille, AI, Videotelefonat, Spracherkennung usw.), hat mittlerweile den Massenmarkt erreicht und jede(r) Lehrende oder Lernende nutzt die ein oder andere Gadget-Variante tagtäglich. Und was sich früher über mehrere Geräte verteilte, ist heute im sogenannten Smartphone zusammengefasst. Dejan Mihajlovic hat einmal den Direktvergleich angestellt.

Medienkompetenz ist Gestaltungskompetenz

Der Umgang mit neuen Medien wird in Schulen in Deutschland zunächst und zumeist negativ verhandelt: als Gefahrenquelle, Störfaktor und Mobbinginstrument. Sicherlich ist diese negative Potential in den Geräten bereits mit angelegt. Allerdings können neue Medien im Schulkontext nicht darauf reduziert werden. Medienkompetenz bedeutet auch und vor allem Gestaltungskompetenz. Eine wichtige Aufgabe der Schule ist es, diese Gestaltungskompetenz zu nutzen und einzuüben.

Digital Divide: Neue Medien an und für sich

Der der in den 90er Jahren viel beschworene Digital Divide verläuft im 21. Jahrhundert längst nicht mehr zwischen denjenigen, die über einen Internetzugang verfügen und jenen, die davon ausgeschlossen sind. Der Internetzugang „an sich“ ist geregelt: mittlerweile sind alle online und es gehört schon eine große Portion Willenskraft dazu, offline zu sein und zu bleiben. Dies sollte uns jedoch nicht glauben machen, dass damit alle Probleme gelöst seien. Denn neue Gräben öffnen sich und werden immer weiter.
Der neue Graben – the second Digital Divide – beschreibt, was der an sich vorhandene Internetzugang „für mich“ bedeutet und was ich aufgrund meiner Ausbildung und meines Hintergrunds damit anstellen kann. Und hier zeigt sich: die ärmeren Bevölkerungsschichten nutzen die Zugangsgeräte mehrheitlich, um Inhalte zu konsumieren, die reicheren Personen lernen hingegen bewusst den gestalterischen Umgang mit den neuen Medien. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt droht sich dieser Graben noch zu vergrößern. Die Schule ist hier in der Pflicht gegenzusteuern und ausgleichend zu wirken.

Kapitalismus und die Tricks der Werbeindustrie

„Du bist nicht der Kunde, sondern das Produkt.“ So lässt sich der Grundgedanke der meisten internetbasierten Geschäftsmodelle auf den Punkt bringen: Suche mit Google, Chat mit Whatsapp, Fotos mit Instagram, Likes auf Facebook… Alles kostenlos und doch nicht umsonst. Das Produkt sind wir als Nutzer*innen, deren Daten in Sekundenbruchteilen von Datenhändlern im Hintergrund meistbietend versteigert und verkauft werden. Die Geschäftsmodelle laufen mittlerweile mit derart hohen Gewinnmargen, dass einige als faire Lösung vorschlagen, dass die Plattformbetreiber ihre Kostenlos-Nutzer für die Nutzung eigentlich bezahlen sollten.

Fazit: Habe Mut, dich deines eigenen Handys zu bedienen

Der Umgang mit neuen Medien ist und bleibt eine Haltungsfrage. Ein generelles Verbot signalisiert, dass sich die Schule dem Problem entziehen könnte. Ein generelles Gebot würde ins andere Extrem umschlagen. Wir sprechen uns ausdrücklich für ein sinnvolles Gleichgewicht von Verbot und Gebot aus. Richtig gelesen ist das neue französische „Handyverbot“ ja auch ein „Handygebot“, und der Freistaat Bayern hat dies längst erkannt. Lernt und übt den sinnvollen Umgang mit den Geräten im Unterricht. Lernt die Geräte auch einmal auszuschalten (Flugmodus gilt nicht!), genießt die ungestörte Ruhe und Konzentration und die Erkenntnis, dass die Welt auch nach einer Stunde offline nicht untergegangen ist. Schaut Videos, aber dreht auch eigene Filme und Reportagen. Wisst um die Macht von Bildern und ordnet Fakten im Internet ein. Schafft geschützte Räume für Kommunikation, Austausch und Partizipation: für eure Schule, euren Unterricht, euer Lernen.

Edkimo. Lernen gestalten.

Mit der Edkimo-App können Sie erprobte Kurzfragebogen verwenden, eigene Fragen dazu ergänzen und eigene Vorlagen entwerfen. Die Online-Befragung erfolgt schnell und einfach. Sie erhalten unmittelbar die Ergebnisse und können Sie direkt mit Ihrer Klasse besprechen. Tipps zum Feedback-Gespräch finden Sie hier.
Jetzt kostenlos ausprobieren

Research in Germany: "Ehrliche Antworten als Geschäftsidee"


edkimo-research-in-germanyDieser Beitrag erschien zuerst auf Englisch im Newsletter „Research in Germany“ Juni 2018Newsletter abonnieren . Die Rechte für den Text liegen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Wenn es in den Medien um deutsche Startups geht, dann meistens um jene in Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg. Aber auch abseits der Metropolen entstehen neue Unternehmen. Zum Beispiel in Lüneburg. Dort haben der Lehrer Sebastian Waack, die Medienpädagogin Jessica Zeller und der Softwareentwickler Kai-Roman Ditsche-Klein im März 2015 das Unternehmen Edkimo gegründet. Edkimo bietet eine gleichnamige App für Feedback-Prozesse in Schulen und Ausbildungsstätten an. In die traditionsreiche Hansestadt im Norden Deutschlands kamen die drei Gründer 2013 als Gewinner des Gründungswettbewerbs Leuphana Business Accelerator, ausgelobt von der Universität Lüneburg. Doch von ihrer Idee bis zum fertigen Produkt war es noch ein langer Weg. Denn auf der einen Seite sollte die App, mit der Lehrer das anonyme Feedback ihrer Schüler zum Unterricht einholen können, spielerisch leicht zu bedienen sein. Auf der anderen Seite musste sie komplex genug sein, damit Lehrkräfte einen fortlaufenden Feedback-Prozess aufbauen können. Durch die App entfällt die aufwendige Auswertung von Papierfragebögen. Sie liefert eine Zusammenfassung der Antworten auf die Fragen, die Lehrer ihren Schülern per App geschickt haben, auf den Bildschirm. Auch Antworten zu einzelnen Fragen werden automatisch ausgewertet. Lehrkräfte können sich auf diese Weise schnell ein Bild der Lage machen und darauf reagieren. „Alles ist darauf ausgelegt, dass man gleich mit den Schülern über die Ergebnisse ins Gespräch kommt“, sagt Jessica Zeller.
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Die Universität unterstützte die Startup-Gründer umfassend

Rückblickend sagt die Gründerin: „Edkimo würde es ohne die Uni Lüneburg nicht geben. Wir haben Zeit, Geld und Knowhow bekommen, um unser Konzept bis zur Marktreife zu bringen.“ Die Uni finanzierte nicht nur das Büro und zwei Teilzeitstellen. Sie ermöglichte durch ihren Innovations-Inkubator auch die Zusammenarbeit mit dem universitären Gamification Lab. Dort wurde das Potenzial von Spielen für diverse gesellschaftliche Bereiche erforscht. Daneben organisierte die Universität den Austausch mit anderen Startups, bot Beratung in juristischen Fragen und bei der Vertragsgestaltung an. Durch die enge Anbindung an die Universität kam auch die Vernetzung mit Partnern in Gang. So wurde die Software als erstes an einem Gymnasium in Lüneburg erprobt. Als Pilotschule darf dieses Edkimo weiterhin kostenfrei nutzen.

Nach vier Jahren trägt sich das Unternehmen

Gut vier Jahre nach der Gründung hat Edkimo heute 40 zahlende Kunden, die App wurde bisher von 7.000 Lehrern und fast 100.000 Schülern genutzt. „Edkimo trägt sich mittlerweile“, berichtet Zeller, die heute zum Geschäftsführerteam gehört. „Es geht voran, wenn auch nicht so schnell, wie wir das am Anfang gehofft haben“, sagt Zeller. Geplant ist, die App auch in Österreich, Frankreich und der Schweiz zu vermarkten.

Lob für den Innovations-Inkubator

Edkimo ist nur eine von insgesamt zwölf Firmen, die im Lüneburger Innovations-Inkubator „ausgebrütet“ wurden. Während der sechsjährigen Laufzeit von 2009 bis 2015 generierten die Unternehmensgründungen mehr als 400 Arbeitsplätze. Von diesem Ergebnis zeigte sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beeindruckt. Ein regionales Innovationssystem sei geschaffen worden, resümierte die OECD in ihrem Bericht „Lessons learned from the Lüneburg Innovation Incubator“.

Nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Gründern und Universität

Nach dem Wettbewerb Business Accelerator und dem Innovations-Inkubator hat die Universität Lüneburg 2017 ein weiteres Programm für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Universität und Unternehmen aufgelegt. Mit NIREM soll in den kommenden drei Jahren ein regionales Wissensnetzwerk aufgebaut werden. Zu den Kooperationspartnern zählen kleine und mittelgroße Unternehmen der Region sowie – neben dem Centre for Sustainability Management (CSM) der Universität – auch die Hochschule 21 im nahegelegenen Buxtehude. Im Zentrum stehen Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens und der Energie- und Ressourceneffizienz mit dem Ziel, die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen in der Region im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben. In Workshops erarbeiten die Experten aus Forschung und Praxis gemeinsam Lösungen zu Fragen des nachhaltigen Konsums und der nachhaltigen Mobilität, aber auch für ganz naheliegende Probleme wie etwa die Biodiversität auf dem Firmengelände.
Nachhaltig wirkt auch die bisherige Zusammenarbeit der Universität Lüneburg mit Unternehmen. Edkimo jedenfalls ist der Uni weiterhin verbunden. Umgekehrt gilt das auch. Der Medienwissenschaftler Mathias Fuchs, Professor am Institut für Kultur und Ästhetik an der Universität Lüneburg und Gründer des Gamification Lab, steht dem Startup nach wie vor zur Seite. „Wenn wir wissenschaftlich fundierten Rat brauchen“, sagt Gründerin Jessica Zeller, „können wir den nach wie vor einholen“.
 

Weitere Informationen:

Centre for Sustainability Management (CSM) at Leuphana University Lüneburg

Das Lüneburger CSM entwickelt, basierend auf eigener Forschung, Nachhaltigkeitslösungen für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei werden die verschiedenen Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements berücksichtigt: Ökologie, Soziales und Ökonomie. Das CSM bietet außerdem den weltweit ersten MBA-Studiengang für Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility an.
www.leuphana.de > CSM

Edkimo beim Volkshochschultag 2016

1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Weiterbildung, der Wissenschaft, aus Wirtschaft und Politik sowie aus den Partnerorganisationen von DVV International waren in Berlin zu Gast.

Das Edkimo-Team präsentiertet die neue Feedback-App für Volkshochschulen am Stand unseres Partners Bayerischer Volkshochschulverband e.V. (BVV). Weiterlesen

#MOLOL16: Mobiles Lernen mit Tablets

„Unterricht verändern mit digitalen Medien“, so lautete das Motto der diesjährigen Tablet-Tagung, die am 10. und 11.3. in der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg stattfand. Die vom NLQ Niedersachsen organisierte Veranstaltung mit über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ein inspirierendes Klassentreffen der Vor-Denker — oder sollte man eher sagen Vor-Macher? — in Sachen digitale Bildung an deutschen Schulen.
Neben der Homepage mit der schönen URL mobile.schule, verschaffte vor allem der Twitter-Hashtag #MOLOL16 Einblicke in die zahlreichen parallel stattfindenden Workshops und Vorträge an den zwei Tagen. Uns selbst hat der Workshop von Lego Education am meisten Spaß gemacht, bei dem wir in 30 Sekunden eine Ente bauten und anschließend Roboter programmierten.
Und wie erging es den anderen Besuchern? Edkimo führte bei #MOLOL16 das Veranstaltungsfeedback durch. Die Ergebnisse sind unter app.edkimo.com/ergebnisse mit dem Ergebnis-Code edudufa öffentlich einsehbar.

Edkimo-Workshop zu Schülerfeedback per App

Unser eigener Workshop war gut besucht. Besonders gefreut hat uns, dass auch einer unserer ersten Nutzer sich angemeldet hatte und direkt von seinen Erfahrungen mit Edkimo berichtete.
Im ersten Teil stellten wir die Hintergründe zur App-Entwicklung dar. Insbesondere war es uns wichtig, die Begriffe Feedback und Evaluation klar voneinander abzugrenzen. Das Thema Gamification spielte eine wichtige Rolle, indem wir mit dem Octalysis-Modell „Schülerfeedback als Spiel“ analysierten. Ein kurzer Bericht über die Erfahrungen und die Reichweite von Edkimo rundete den Impulsvortrag ab: Aktuell nutzen mehr 6000 Schüler/innen und rund 500 Lehrpersonen in mehr als 150 Schulen unsere Feedback-App.
Hier finden Sie einen Auszug aus unseren Folien. Falls Sie sich für den gesamten Vortrag interessieren, melden Sie sich gerne per Email bei uns.
Feedback-vs-Evaluation-Schule-Unterricht-Edkimo-Waack-MOLOL16
 
Edkimo-Feedback-App-Gamification-MOLOL16
Edkimo-Feedback-App-aus-Lehrersicht-MOLOL16

Live-Feedback im Workshop

Im zweiten Teil unseres Workshops nutzten wir das Live-Feedback der Teilnehmenden, um in die Diskussion rund um das Thema Schülerfeedback einzusteigen:

  • Welche Chancen von Schülerfeedback sehen Sie?
  • Welche Bedenken haben Sie?
  • Wie häufig und in welcher Form nutzen Sie Schülerfeedback?

Methoden für Schülerfeedback im Unterricht

Bei den Rückmeldungen zu dieser Frage überrascht, wie wenige Tagungsteilnehmer derzeit beim Thema Schülerfeedback bereits mit Online-Methoden arbeiten. Die meisten nutzen Klassendiskussionen, Papierfragebögen und die Feedbackzielscheibe, um Schülerfeedback einzuholen.
MOLOL16-Feedback-Methoden-Edkimo-Feedback-Schule
 

Wie oft wird Schülerfeedback von Lehrkräften genutzt

Die Häufigkeit von Schülerfeedback ist relativ gleichmäßig verteilt. Die meisten Lehrkräfte nutzen Schülerfeedback manchmal, einige selten bis nie, andere aber auch sehr oft.
Schuelerfeedback-Haeufigkeit-Feedback-Schule-Molol16_Edkimo

Bedenken von Lehrkräften in Bezug auf Schülerfeedback

Die Rückmeldungen in diesem Bereich zeigen ein erfreulich positives Ergebnis, da die meisten Teilnehmenden keine Bedenken in Bezug auf Schülerfeedback haben. Bei der Tablet-Tagung sind offensichtlich Lehrkräfte versammelt, die sich rund um das Thema „Digitalisierung von Bildung“ auch mit einer neuen Lehrerrolle auseinandersetzen.

Bedenken-Schuelerfeedback-Feedback-Schule-Edkimo-Molol16

Welche Chancen sehen Lehrkräfte in Bezug auf Schülerfeedback

Die Teilnehmenden sehen in der Verbesserung des Unterrichts mehrheitlich die größte Chance bei der Nutzung von Schülerfeedback. Diese Meinung entspricht auch den Erkenntnissen der Bildungsforschung, z.B. der Hattie-Studie.

Schuelerfeedback-Chancen-Feedback-Schule-Lehrer-MOLOL16-Edkimo

 
Zum Schluss möchten wir uns bei Andreas Hofmann (@halfman1334) vom NLQ Niedersachsen und seinem Team ganz herzlich für die hervorragende Organisation bedanken!
Wir freuen uns schon jetzt auf #MOLOL17! Der Termin ist vorgemerkt: am 9./10.3.2017 in Oldenburg.